Drei Dinge, die sich in der zweiten Hälfte von 2026 lohnen
Keine davon sind schnelle Lösungen. Jede hat einen Haken.
Inhalte um konkrete Aussagen und Quellautorität aufbauen, nicht um Suchvolumen. Das bedeutet: über Dinge schreiben, die dein Studio oder Unternehmen wirklich besitzt. Eine Methode, eine Position, eine Definition, die ihr selbst geprägt habt. Ein Modell muss eure Inhalte einer konkreten Aussage von einer konkreten Quelle zuordnen können. Generische Kategorieseiten leisten das nicht. Eigene Frameworks schon.
Der Haken. Das setzt voraus, Positionen zu veröffentlichen, die ihr verteidigen könnt. Kein abgesicherter Content, der sich auf nichts festlegt. Die meisten Organisationen tun sich damit schwer. Dieses Unbehagen ist der eigentliche Punkt.
Eure Marke zitierfähig machen. Eigene Daten, klare Definitionen, eindeutige Standpunkte. Als wir bei Studio Hyra Speed of Taste und das AI Tool Selection-Stück veröffentlicht haben, haben wir nicht nur für Leserinnen und Leser geschrieben. Wir haben Pflöcke eingeschlagen. Ein Modell, das im Web trainiert wurde oder daraus abruft, braucht etwas Konkretes, worauf es zeigen kann. "Studio Hyra glaubt an X" ist nicht zitierfähig. "Studio Hyra definiert X als Y, weil Z" schon.
Der Haken. Ein gutes Stück baut noch kein Zitiermuster auf. Modelle gewichten Aktualität und Kontinuität. Was zählt, ist ein regelmäßiger Veröffentlichungsrhythmus, keine einmalige Content-Kampagne.
KI-Präsenz messen. Das macht so gut wie niemand. Stell Prompts. Frag ChatGPT, Perplexity und Gemini die Fragen, die deine Kunden stellen. Schau, wer zitiert wird. Schau, wie dein Studio oder Produkt gerahmt wird, wenn es auftaucht. Und dann prüf, ob dieses Bild zur gewünschten Positionierung passt.
Der Haken. Ein sauberes Dashboard dafür gibt es noch nicht. Du machst manuelle Prompt-Audits, trackst Outputs in einer Tabelle, beobachtest Muster über Wochen. Unspektakulär. Und trotzdem die einzige Möglichkeit, wirklich zu wissen, wo du stehst.